Beschreibung der Galerie 1blick
 

  Die "kleinste Galerie des Universums" befindet sich im gewölbten Vorhaus eines über
500 Jahre alten Stadthauses in Hallein, am Bayrhamerplatz Nummer 8.

Sie erstreckt sich über eine Fläche von O,372 Quadratmeter.
Der für Ausstellungszwecke adaptierte kleine Raum ist
93 cm lang, 40 cm breit, 210 cm hoch
und kann durch eine Vollglastüre eingesehen werden.

Seit 1992 wird im Monatswechsel Gegenwartskunst ausgestellt; kurze, gehaltvolle Texte sind manchmal gefragte Ergänzung der Exponate.
In den ersten 20 Projektjahren haben in ca. 240 Ausstellungen 163 verschiedene Künstler und Künstlerinnen ihre Kunstwerke gezeigt.

Hauptanliegen des 1blick-Projektes ist die Präsentation von "kritischer Kunst", dabei will die Galerie "Einblick" in eine speziell angefertigte oder ausgewählte Arbeit eines Künstlers ermöglichen und damit auch "Einblicke" und Aussagen über oft verborgene Bereiche der Gesellschaft vermitteln.

Der kleine Ausstellungsraum zwingt zu besonders gezielter Auswahl des Kunstwerkes, darin liegt ein besonderer Reiz. Eine Arbeit kann volle Aufmerksamkeit erhalten, alles wird dicht und konzentriert.

Sowohl die zentrale Lage der Galerie am Hauptplatz der Altstadt von Hallein, als auch die relativ lange Ausstellungsdauer ermöglichen mehrmaligen Besuch.
Der Raum ist etwas versteckt, leicht zugänglich und nicht "bewacht", dadurch kann der Besucher ohne Schwellenangst eintreten und ungestört verweilen.

Vernissagen finden prinzipiell keine statt.

Das kleine Rundbogenfenster des mittelalterlichen Haustores symbolisiert den Namen der Galerie.

Über die Ausstellungsaktivitäten wird meist in der Lokalpresse berichtet.



Helmuth Anton Hickmann